Lisa Tralci

Literatur
Ein (nicht nur) Appenzeller Haiku
 
Beim Staudenhag dort
Schlüsselblumen. – Bald sieht sie
kein Bauer mehr blühn.

Lisa Tralci

Veröffentlichungen PDF Drucken

Eine Auswahl:

gegenrede.

Lyrik und Kursprosa. Appenzeller Verlag Herisau 1998
ISBN 3-85882-207-8 (www.appenzellerverlag.ch)

Silvesterchlausen.

Wo das Jahr zweimal beginnt. Ein Bildband. Marcel Gruben-mann Fotografie, Lisa Tralci Text. Appenzeller Verlag 1999.
ISBN 3-85882-245-0 (www.appenzellerverlag.ch)

Der Berg.
Kurzhörspiel im Rahmen des Projektes schwellenlos. Ostschweizer SchriftstellerInnen denken ins neue Jahrtausend. Coproduktion Radio DRS und ORG.
Regie: Margret Nonhoff. 2000. Vertrieb: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.


Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften, Anthologien und Tageszeitungen.

 
Auszeichnungen PDF Drucken

2008

2. Preis "Das andere Museum" Bürgerspital St.Gallen
Filz, Wort und Fotografie zum Thema "Begegnung mit dem Alter"

2004

Unter Kennwort: Toggenburger Lyrikpreis 2004

2001

Preis des PEN-Zentrums, Büro für Geschlechterfragen und entwürfe für den Text «Unbewohnt»

Kulturpreis des Kantons Appenzell Ausserrhoden

1998

Forum-claque-Preis für den Text «Vesna» in gegenrede


zu "Unbewohnt" ...

« ... eine alltägliche Szene aus einer alltäglichen Geschlechtergeschichte wird als Spannungsfeld abgesteckt. Die Autorin Lisa Tralci beobachtet konzentriert, hellwach, scheinbar teilnahmslos. Mit einer genauen, klaren Sprache gelingt es ihr, auf knappstem Raum freizulegen, messerscharfe Konturen zu zeichnen und das Geschehen in gleissendes Licht zu tauchen. Ekel, Feigheit, Eiseskälte, um nur einen Bruchteil der verletzenden Erbärmlichkeiten hervorzuheben, der Text findet einen überraschenden, ungewohnten Zugang zum Schmerz. Er scheint auf, im Moment, als verstecktes, überdeutliches Zeichen in einem entstellten  Geschlechtergeflecht.
Ein unbarmherziger Text, einschneidend, am Rand des Erträglichen, der die Leserin, den Leser verstört zurücklässt.
(Inka Frey, Mitglied der Jury, in der Laudatio zum Preis des PEN-Zentrums, Büro für Geschlechterfragen und entwürfe)

 









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