| ARGAblog: In einer Nacht |
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| Geschrieben von: Lisa Tralci |
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Ein Beitrag, um nicht über unser System zu schreiben, in dem denen, die viel haben, dazugeschenkt wird und denen, die wenig haben, nicht nur nichts gegeben, sondern auch noch genommen wird.
In einer Nacht wie dieser ist es sinnlos, an Schlaf zu denken. Es ist unmöglich, sich vor der Vergangenheit zu verstecken, wenn alles offenliegt, alle Enttäuschungen und Sehnsüchte, Erfüllung, Glück und auch der ewige Schmerz darüber, dass etwas fehlt oder vergeht, der uns auch in den glücklichsten Momenten erfasst, oder vielleicht gerade dann - wenn man glaubt, vor allem geschützt zu sein, und nicht möchte, dass sich etwas ändert: kurze Augenblicke, die das Leben über sich selbst hinwegheben, und in denen wir uns ebenso lebendig fühlen wie auf unerklärliche Weise untröstlich. Als der schwache Schein der Dämmerung ins Zimmer dringt, öffne ich die Lider, beobachte das Licht, wie es langsam über die Fensterbank wandert und alles transparent und unerreichbar wirken lässt. AutorIn unbekannt. |





